KFC Verbr. Geel - SV Zultse-Waregem
0 - 0

 

21.09.02 , Anstoß 20:00 , De Leunen, Geel
2. Liga Belgien

 

Der Tag konnte nicht beschissener beginnen. Um 0h30 war ich aus Teveren wieder zu Hause, schaute auf mein Handy und musste feststellen, dass der Fahrer für Rostock abgesagt hatte. Scheisse, nun war man nur noch zu zweit, zudem war mein PKW nicht fahrbereit. Ein Anruf beim letzten verbleibenden Mitfahrer erbrachte, dass dieser aufgrund einiger fadenscheiniger Erklärungen plötzlich auch nicht mehr nach Rostock konnte (wollte). Klasse. Die nächste Stunde wurde damit verbracht einige Dortmunder aus den Betten zu klingeln um noch irgendwie eine Mitfahrgelegenheit zu ergattern, letztendlich ohne Erfolg. So ein Dreck. Damit war die von mir immer gerne vollzogene Auswärtsfahrt an die Ostsee geplatzt. Völlig frustriert war ich mir sofort klar dass ich mir heute auch kein anderes Spiel anschauen wollte. Als gegen Mittag mein PKW wieder fit war und ich ein bischen im Internet rumwütete entschloss ich mich dann doch noch ein Spiel in Belgien zu besuchen. Nachdem ich mit Spanplatte einen Mitfahrer gefunden hatte, ging es zur Halbzeitpause der Bundesligaspiele auf Richtung Vlaanderen. Nach recht ereignisloser Anreise kam man gegen 19h in Geel an und dinierte zunächst ausgiebig in einer Frituur.
Etwa 20 Minuten vor Anstoss wurde der Ground geentert. Ein wirklich geiles Teil. Alle 4 Seiten verfügen überdachte Tribünen, wobei die beiden Hintertorbauten noch recht neu sein dürften.
Auch wenn ich das letzte Zeit öfter schreibe. Diese Spitzenpartie der 2. Liga war vom Niveau her wirklich der schlechteste Kick den ich je gesehen habe. Dementsprechend auch das Ergebnis. Stimmungsmässig wurde auch nicht sonderlich viel geboten. Die heimische Fanszene scheint nicht sonderlich gross, geschweige denn lautstark zu sein. Ein wenig besser präsentierte sich da der ca. 100 Mann starke Gästeanhang, wenn auch nicht berauschend.
Nach dem Match fuhren wir noch ca. 30 Kilometer weiter nach Diest, wo man den Abend in der dortigen Stadionkneipe mit dem Bischofsheimer und dem Aachener Laufenberg bei ein paar Palm ausklingen liess. Gegen 3h30 begab man sich zu Hause wieder in die Waagerechte.