1.FC Kosice - FC Artmedia Petrzalka
1 - 1
13.07.02 , Anstoß 18:00 , Logovy, Kosice
1. Liga Slowakei
Schon recht früh verliess man Plattenbautenhausen um sich gen Kosice aufzumachen. Schliesslich
wollte man kein Risiko eingehen zu spät zu kommen und man konnte auch schwer vorraussagen wie
lange man für die einpaarhundert km lange Landstrassenstrecke brauchen würde. Die Route entpuppte
sich als absolut sehenswert. Serpentinen, vorbei an Burgen und entlang hoher Gebirge und Skigebiete
liessen uns fühlen als sei man in der Schweiz. Gegen 16 Uhr hatte man dann das Ziel, etwa 70 km vor der
ukrainischen Grenze erreicht. Als erstes ging es nach McD, wo man nach dortiger Nahrungsaufnahme und eine
zeitlang auf dessen Balkon verweilte und Weibsvolk im danebenbefindlichen Freibad begutachteten.
Die Suche nach dem Ground gestaltete sich recht schwierig. Zunächst fuhr man planlos umher. Als
dann Flutlichtmasten erspät wurden, fuhr man natürlich zielstrebig darauf zu. Allerdings war
dies der alte Ground von Kosice. Ein absoluter Hammerground.
Ein total runtergekommener All-Seater, indem die Anzahl an kaputten Sitzgelegenheiten überwiegt.
Nach dortigem Fotoshooting musste man sich noch das ein oder andere Mal durchfragen bis man
endlich das Stadion Logovy vorfand. Auch dieser Ground wusste zu gefallen, auch wenn er deutlich
kleiner als der andere war. (Groundbeschreibung: Fotos anschauen.) Die erste Halbzeit nahm man
im Oberrang der Haupttribüne Platz. Dort hielt man es nur 45 aus, da sich hier etliche Suffköppe
versammelt hatten, die permanent irgend win sinnloses Zeug am schreien waren. Nach der obligatorischen
Stadionrunde nahm man in der unüberdachten Kurve, in der Nähe hübscher junger Frauen, Platz.
Auf das Spielgeschehen hatte sich unsere Sitzplatzverlagerung nicht ausgewirkt. Das Spiel blieb
genauso schlecht und uninterresant wie in Hälfte 1. Highlight war da schon als ein paar Freunde
des Alkohols begannen ihre leeren Gläser gegen den Zaun vorm Nebenblock zu werfen.
Stimmungsmässig war es auch hier ein Flop. Aus Petrzalka war nur 1 Fan angereist, während die
heimische Fanszene gerade mal aus 30-40 Personen zu bestehen scheint, die nicht über allzu viel
Kreativität verfügt.
Die Rückfahrt nach Deutschland war dann der absolute Horror. Hatte man sich die letzten Tage
des öfteren Regen gewünscht, kam nun die geballte Ladung vom Himmel. Bei dem Landstrassenstück
bis nach Brünn wahrlich kein Schnäppchen. Hinzu kam noch übelstes Aquaplaning. Unterwegs bekam
man vom Bischofsheimer noch die Nachricht über die 11h-Ansetzung in Wiesbaden. So wurde ein Zahn
zugelegt um passend dort anzukommen.





