FCM Bacau - Dinamo Bukarest
0 - 0

 

14.04.04 , Anstoß 20:00 , Dumitru Sechelariu, Bacau
1. Liga Rumänien

 

Das Dumitru Sechelariu war nicht einmal 1km von unserem Hotel entfernt. Dort angekommen fand man kein einziges Kassenhäuschen vor und wunderte sich. Also einfach rein. Keine Kontrolle kein nix. Wie sich herausstellt ist bei allen Heimspielen vom FCM Bacau freier Eintritt !!!
Der Ground verfügt über eine kleine überdachte Haupttribüne und der Rest des weiten Rundes besteht aus unüberdachten Sitzplätzen. Eigentlich ganz nettes Teil. Komischerweise hatte man alle Eingänge in den Kurven geschlossen, sodass man sich über einen einzigen kleinen Ein-/Ausgang in die Kurve zwängen mußte. Bei einer Panik wäre die Totenzahl wohl im 4-stelligen Bereich gewesen.
Zu Spielbeginn zeigten die Bacauer ein schickes Feuerwerk, die Gäste aus der Hauptstadt hatten ein paar Spruchbänder und ein paar Schwenkfahnen dabei. Das Spiel war eher eines der schlechteren Sorte und blieb torlos. Nach dem Kick lief man noch Ion Lupescu über den Weg. Er schaute nicht schlecht als Bischof und ich ihm zeitgleich "Servus" sagten.
Zurück im Hotel gings erneut recht zeitig in die Kiste.
Am nächsten Morgen gings zurück nach Bukarest. Da man sein Euro-Domino-Ticket ein wenig überlastet hatte wollte der Schaffner entweder dass wir aussteigen würden oder er würde die Bullen holen. Wir wählten letzteres. Die Polizei kam aber nicht obwohl uns der Schaffner erneut vor die Wahl stellte. Irgendwann war man dann wieder in Bukarest. Das Ticket war zwar weg aber eh nicht mehr gültig. Als man gerade am Schalter stand um sich eine Reservierung für den Zug zurück nach Österreich zu besorgen traf man einen weiteren Deutschen welcher sich als TaliJan herausstellte. Man liess sich bei McDonalds nieder und diskutierte frisch erlebtes. Letztes Geld in sinnlose Schmuddelhefte investiert gings wieder zurück in den Westen. Zunächst wurde man noch von ein paar Zigeunerkindern belästigt welchen man zwar mit Geld nicht weiterhelfen konnte jedoch auch an den Schmuddelheften von uns ihre Freude hatten. Mit uns im Abteil noch ein rumänisches Pärchen dasm an der Grenze allerdings den Zug verlassen durfte. So hatte man den Großteil der Strecke das Abteil für sich und konnte gut ruhen. Irgendwann war man wieder in Bruck an der Leitha. Nächstes Tag gings dann noch zu dem Kick nach Wiener Neustadt und dann wieder heim. Geile Tour.